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Podium im Gerberhaus

Adresse:
Gerberplatz 1
95444, Bayreuth, Deutschland

WHO Trio

Datum:

Sa. 06. Februar 2010
um 20:30 Uhr

Location:

Podium im Gerberhaus

Veranstalter:

Jazzforum Bayreuth e.V.

Seit 1998 bilden Michel Wintsch (Genf, Schweiz),Bänz Oester (Bern, Schweiz) und Gerry Hemingway (New Jersey, USA) ein Trio. Regelmässig gehen sie auf Tournee und machen Aufnahmen.Chris Parker von der BBC schreibt: „… die Kompositionen ziehen den Hörer voll und ganz in ihren Bann, ihre Unvorhersehbarkeit ist mitreissend. Die Stücke sind so klug aufgebaut, dass sie den Künstlern aussergewöhnlich subtile, feinsinnige Darbietungen entlocken, die gleichzeitig auch eine minuziös kontrollierte Ausdruckskraft besitzen. “ Und Andy Hamilton von der „Jazz Review“ meint: „Das Resultat weckt beim Hörer stets Neugier und erregt Aufmerksamkeit, es zeigt eine eindeutige kompositorische Intelligenz…“
Während sich Sound und Konzept des Trios entwickelten, bildete sich auch eine fesselnde musikalische Beziehung heraus, die vom profunden kompositorischen Verständnis aller drei Musiker geprägt ist. Aus diesem kompositorischen Verständnis sind die Offenheit und der Wille herausgewachsen, in das unerforschte Land der offenen Improvisation hinein zu hören und in dieses weit vorzudringen. Die Art, wie sich die drei gegenseitig zuhören, erzeugt bei ihnen ein aussergewöhnliches musikalisches Verständnis, eine unausgesprochene Einigkeit darüber, dass die gemeinsamen Beiträge wichtiger sind als die des einzelnen.
Das Trio WHO hat entwickelt, was in der Musik häufig als rätselhaft gilt: einen Gruppensound. Dieser Sound hat viele Eigenschaften, u.a. eine Transparenz, die es jedem Hörer erlaubt, jedes noch so feine und subtile Detail wahrzunehmen. Das Trio hat ein „geschmeidigeres“ Rhythmusgefühl entwickelt, sodass die kraftvollen rhythmischen Interaktionen flüssig, aufregend und voller Spannung sind.
Bei jedem Zusammentreffen für ein neues Projekt oder eine neue Tour hat das Trio sein expressives Repertoire um eine neue Qualität erweitert. Bei einer Gelegenheit hat Michel mehrere berühmte französische Chansons ins Programm aufgenommen, und damit entwickelte die Musik des Trios im Ganzen eine tiefgründigere elementare Resonanz. Bei einer anderen Gelegenheit (auf „Sharing the Thirst“ festgehalten) vertiefte das Trio sein Gespür für kraftvolle Grooves jeglicher nur denkbaren Art. Es kann vorkommen, dass diese konventionelle Jazzbesetzung wie Massive Attack rockt, wie Fela einheizt, wie Count Basie swingt, in Fahrt kommt wie Buddy Guy mit seinem Hit „Bump & Grind“.
Ihre Instrumente spielen die Musiker stets unter vollstem körperlichen Einsatz: Auch wenn die Aufnahmen den Hörer gut auf das, was ihn erwartet, vorbereiten, so freut sich dieser umso mehr, das Trios in einem Konzert zu erleben. Doch die Freude, die dieses Trio dem Publikum in aller Welt in der Vergangenheit bereitet hat und auch in Zukunft noch bereiten wird, lässt sich schwer in Worte fassen.
Michael Wintsch (p)
Gerry Hemingway (dr)
Bäntz Oester (b)