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Die Seebühne in der Wilhelminenaue bietet großartiges Panorama – und den schönsten Sonnenuntergang Bayreuths. Sie war der zentrale Veranstaltungsort der Landesgartenschau 2016. Die Bayreuther/innen und ihre Besucher/innen liebten ihre Seebühne und genossen die besondere Atmosphäre dieses einzigartigen Veranstaltungsortes.

Ausreichend Parkmöglichkeiten finden sich in der Äußeren Badstraße am Geländeeingang (Navigationseingabe: Äußere Badstraße / Ecke Kerschensteinerstraße).

Adresse:

NE-Emmet-Cohen-by-Lauren-Desberg


Diese Veranstaltung liegt in der Vergangenheit.

© Lauren Desberg

Preisträgerkonzert Emmet Cohen

Datum:

Sa. 12. September 2015
um 19:30 Uhr

Veranstalter:

Jazzforum Bayreuth e.V.

Besetzung:

Emmet Cohen - p

Karten für Mitglieder mit freiem Eintritt bitte reservieren unter karten(at)jazz-bayreuth.de.
Es scheint so einfach: In seiner Muttersprache redet man einfach drauf los, ohne dabei lange nach Worten suchen zu müssen. Wer dann darüber hinaus noch ein Talent für besonders gelungene Wortkombinationen besitzt, hat gute Chancen, zum Beispiel als Moderator sein Publikum richtig mitzureißen.

Wozu dieser Vortrag über die Muttersprache? Nun, bei der Musik funktioniert das ganz ähnlich. Vorausgesetzt, man lernt das Singen oder ein Instrument von klein auf so wie die Muttersprache. Der US-Amerikaner Emmet Cohen, geboren in Florida, in New York lebend und wirkend, kann auf so eine musikalische Muttersprache zurückgreifen: Das Pianospielen wurde ihm direkt im Anschluss an das Windel-Alter beigebracht. Nach der intuitiven Suzuki-Methode: Zuhören, beobachten, spielerisch nachahmen – Muttersprache eben.

Komplexes spielerisch leicht rüberbringen, improvisieren, das Publikum an die Hand nehmen, obwohl man dafür gar keine frei hat – das zeichnet erfahrene Jazz-Pianisten aus. Künstler, die beim Spielen nicht nachdenken müssen, um mitzureißen. Emmet Cohen ist zwar erst 25, aber er spielt genau so. „Mit der Reife und der Selbstverständlichkeit eines ganz alten Hasen“, heißt es treffend auf seiner Website.

Cohen verbindet die technische Sicherheit seiner langjährigen Erfahrung mit innovativen Einfällen, die nur durch eine gewisse Unbekümmertheit zu erklären sind. Ob er nun am Piano oder der Hammond-Orgel Platz nimmt – immer scheinen hier zwei Tastenvirtuosen gleichzeitig zu spielen, ein erfahrener und ein ganz junger, hochkreativer.

Diese faszinierende Eigenart hat dem erfahrenen und jungen Emmet Cohen schon etliche Lorbeeren beschert. Regelmäßig arbeitet er mit Größen wie Kurt Elling, Herlin Riley und Ali Jackson zusammen. 2011, mit 21 Jahren, war er Finalist beim prestigeträchtigen American Pianist’s Association’s Cole Porter Fellowship. 2014 gewann er bei der ersten Annual American Jazz Pianist Competition den Steingraeber / Atlantic Music Gold Award. Alle Teilnehmer der Endrunde spielten einen Steingraeber-Flügel.

Am 12. September schließt sich somit ein Kreis, wenn Emmet Cohen zum Preisträgerkonzert in den Kammermusiksaal des Steingraeberhauses in Bayreuth kommt. Am Piano begrüßt er uns in seiner musikalischen Muttersprache und seinem überragenden Talent für besondere Konzertmomente.

 

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