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Bechersaal

Jazz & Braukultur? Wir finden, das passt hervorragend zusammen. Die meisten unserer Konzerte finden im Veranstaltungssaal der Brauerei Becher statt, der ältesten Brauereigaststätte Bayreuths. Die Tradition ist hier allgegenwärtig. Aber sie wird konsequent vermischt mit der Moderne, das erkennen die Besucher schon am ungewöhnlich gestalteten Eingangsbereich der Brauerei Becher. Die besondere Atmosphäre ist auch oben zu spüren, im Konzert-Saal, der Platz für 160 Besucher bietet. Er ist urgemütlich, ganz traditionell, Essen & Trinken inklusive. Hochgradig modern hingegen ist die Technik, die wir im Bechersaal installiert haben: Unsere Soundanlage wird auch von den bühnenerfahrenen internationalen Jazz-Top-Acts, die hier spielen, gerne gelobt.

Adresse:
St.-Nikolaus-Straße 25
95445, Bayreuth

Website:
www.becherbraeu.de/

Telefon:
0921 - 68993

Shake-Stew

Andreas Waldschuetz

Shake Stew

Datum:

Sa. 13. November 2021
um 19:30 Uhr

Location:

Bechersaal

Veranstalter:

Jazzforum Bayreuth e.V.

Besetzung:

Lukas Kranzelbinder – db, eb, Guembri
Astrid Wiesinger – as
Johannes Schleiermacher – ts
Mario Rom – tp
Oliver Potratz – db, eb
Niki Dolp – dr, perc
Herbert Pirker – dr, perc

Vorverkauf:25,00
Ermäßigung:5,00

Vorverkauf und Platzwahl, Update 13.10.: Für die Konzerte des Jazz-November werden wir die neue 3G plus Regel anwenden: Geimpft, genesen oder mit aktuellem PCR-Test. Dafür herrscht keine Maskenpflicht, frei Platzwahl, man kann sich im Konzertraum frei bewegen, anstoßen, reden wir früher etc. Dennoch werden wir den Bechersaal den Zutritt auf maximal 120 Zuschauer limitieren, so dass keine Enge wie bei manchen früheren Konzerten entstehen kann.

———

„Grillen im Strohhut grillen“ dauert etwas mehr als 19 Minuten und wird in zwei Portionen serviert. Nein, das war eben nicht wirklich eine Übung aus dem Survival-Bootcamp, sondern vielmehr ein typisches Beispiel dafür, was Shake Stew aus Österreich mit ihren oft bildhaft benannten Musikstücken so gerne machen: keine halben Sachen, sondern bei Bedarf lieber zwei Songparts zum selben Thema, keine unnötigen Shortcuts, sondern bewusst leidenschaftliches Ausreizen – selbst wenn ein Stück dann mehr als 19 Minuten dauert.

Ohnehin hat das siebenköpfige Line-up überhaupt kein Problem damit, anders aufzutreten als andere Bands dieser Größe. Im Gegenteil sind Shake Stew seit ihrer Premiere auf dem Jazzfestival Saalfelden 2016 ja genau wegen der außergewöhnlichen Konstellation und der daraus resultierenden einzigartigen Klangwelt in der Jazzszene emporgeschossen wie kaum eine zweite Combo. Sie selbst bezeichnen diese Konstellation aus zweimal Bass, zweimal Saxophon und zweimal Drums und Percussion übrigens als „ein bisschen strange“, meinen das aber ganz bewusst selbstbewusst.

Das Selbstbewusstsein können sich die Kreativkünstler rund um den Bandleader Lukas Kranzelbinder auch definitiv leisten. Erstens, weil es durch den Lobgesang einflussreicher Medien immer wieder als mehr als gerechtfertigt bestätigt wird. Zweitens, weil das noch junge Septett bereits mit dem „Preis der deutschen Schallplattenkritik“ und mit dem „Deutschen Jazzpreis“ ausgezeichnet wurde. Und drittens, weil die supersympathischen Ausnahmetalente bei all dem Erfolg bei jedem ihrer Auftritte beweisen, wofür sie das Ganze eigentlich machen: nicht für Preise, sondern aus ehrlicher Liebe zum Jazz.

 

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