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Die Seebühne in der Wilhelminenaue bietet großartiges Panorama – und den schönsten Sonnenuntergang Bayreuths. Sie war der zentrale Veranstaltungsort der Landesgartenschau 2016. Die Bayreuther/innen und ihre Besucher/innen liebten ihre Seebühne und genossen die besondere Atmosphäre dieses einzigartigen Veranstaltungsortes.

Ausreichend Parkmöglichkeiten finden sich in der Äußeren Badstraße am Geländeeingang (Navigationseingabe: Äußere Badstraße / Ecke Kerschensteinerstraße).

Adresse:

NE-Totentanz-Christoph-Georgii-2HJ-2015


Diese Veranstaltung liegt in der Vergangenheit.

Jazz-Suite „Totentanz“ mit Einführungs-veranstaltung

Datum:

Sa. 21. November 2015
um 17:30 Uhr

Veranstalter:

Jazzforum Bayreuth e.V.

Besetzung:

Christoph Georgii - p
Uwe Steinmetz - sax
Ralf Schwarz - b
Tobias Stolz - dr

Veranstalter von Einführungsgespräch und Konzert sind das Evangelische Bildungswerk Bayreuth / Bad Berneck / Pegnitz e.V. und die Kirchenmusik an der Stadtkirche. Keine Eintrittsermäßigungen.

Ab 17.30 Uhr: Einführung „Jazz im Gespräch“ mit Christoph Georgii

Am 21. November ab 17.30 Uhr gibt Christoph Georgii, Jazzpianist, Kirchenmusiker und Musikpädagoge, eine Einführung in die Geheimnisse des Jazz: für Jazz-Fans und alle, die es werden wollen. In der Stadtkirche Bayreuth beantwortet der Jazz-Experte Fragen, die sich wohl jeder Jazz-Neuling irgendwann stellt: Wie entsteht Musik durch Improvisation? Wie interagieren die Musiker? Wie sprechen sie sich ab? Ist es für improvisierende Musiker nicht ein Widerspruch, Stücke auch zu komponieren? Christoph Georgii, seit 2008 Beauftragter der badischen Landeskirche für Jazz- und Popularmusik, klärt diese und weitere Fragen im Rahmen seiner Einführung in die um 20.00 Uhr folgende Jazz-Suite „Totentanz“.

Ab 20.00 Uhr: Jazz-Suite „Totentanz“ mit dem Christoph Georgii Quartett

„Wohl dem, der rechter Zeit bedacht, viel gute Werk vor sich zu bringen, der seiner Sünd sich losgemacht – Heut heißt’s: Nach meiner Pfeife springen!“

Der Tod bittet den Menschen zum letzten Tanz, bevor dieser aus dem irdischen Dasein scheiden muss. Von der klassischen Musik bis zum Heavy Metal ist dieses aus dem Spätmittelalter entlehnte Thema immer wieder auch in der Musik behandelt worden. 1934 komponierte der Nürnberger Hugo Distler (1908-1942) einen rhythmisch dicht gedrängten „Totentanz“ für den Totensonntag, unterlegt mit Versen von Johannes Klöcking (1883-1951) und des barocken Lyrikers Angelus Silesius.

Distlers Werk dient dem Jazzpianisten Christoph Georgii und seinem Ensemble als Pate für ihren „Jazz-Totentanz“ in der Bayreuther Stadtkirche am Samstagabend vor dem Totensonntag. Mit den Mitteln des Jazz interpretieren und modifizieren sie die Vorlage, um sich auf ihre ganz eigene Weise mit der Vergänglichkeit des Lebens auseinanderzusetzen.

Insbesondere Distlers Harmonik weist viele Parallelen mit dem moderneren Jazz auf, so dass sein Werk eine reiche Inspirationsquelle für Jazzimprovisationen darstellt. Harmonik und Motive des Komponisten werden aufgegriffen und durch die Musizierweise des modernen Jazz in die Gegenwart transferiert: Aufwühlende Solos des Saxophonisten Uwe Steinmetz münden in aufrüttelnde Klageschreie, lamentierende Melodien des Bassisten Ralf Schwarz verhallen im Kirchenraum. Trotzige Rhythmen des Schlagzeugers Tobias Stolz wechseln sich ab mit sphärisch-schwebenden, versöhnlichen Piano-Harmonien von Christoph Georgii.

https://youtu.be/-kTEchCeSLI