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Podium im Gerberhaus

Adresse:
Gerberplatz 1
95444, Bayreuth, Deutschland

Hubert Winter Quartett

Datum:

Fr. 12. Dezember 2003
um 20:30 Uhr

Location:

Podium im Gerberhaus

Veranstalter:

Jazzforum Bayreuth e.V.

Hubert Winter, saxMichael Wollny, p
Markus Schieferdecker, b
Paul Höchstädter, dr
Vor einigen Monaten wurde der Würzburger Saxophonist Hubert Winter vom Staatsministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst mit dem Bayerischen Kunstförderpreis ausgezeichnet. Wofür, das belegt eindrucksvoll seine brandneu erschienene CD, "SAGA LYDIS", wo er sein Können nicht nur als meisterhafter, sensibler Spieler des Saxophons, sondern auch als souveräner Komponist beweist. Er wird zusammen mit dem Pianisten Michael Wollny, dem Bassisten Markus Schieferdecker und dem Schlagzeuger Paul Höchstädter sein neues Album in Form eines CD Präsentationskonzerts vorstellen. Erwartet werden kann eine ausschließlich selbst komponierte Musik, die Maßstäbe setzt für einen zeitgenössischen Jazz, der auf suggestive Weise Traditionen Cool, Bop, Hardbop, impressionistische Delikatessen fast klassischer Art und Zeitgeist zu überraschend neuen Synthesen führt.
"…Künstler in their own right nennt man so, weil sie in keine Schubladen passen, allenfalls in diejenigen jazzaktiver Bewunderer. Jedenfalls dürfte der Würzburger Saxophonist acht Jahre nach seinem Debütalbum mit diesem neuen Quartett für Wirbel in der Szene sorgen. Im November 2001 im Kölner "Loft" entstanden, gereicht das Resultat dem Feinsten, was der zeitgenössische Jazz zu bieten hat, zum Allerbesten mit intellektueller Tiefe und Schärfe, subtilen Dialogen und zugleich von aller Kopf Lastigkeit freier emotionaler Erfahrbarkeit. Man salbadert nicht, man musiziert. Man nuschelt nicht, man spricht. Man ersetzt Eloquenz durch Ökonomie. Selten war für den Hörer das, was auf dieser Platte geschieht, so intensiv zugleich Spielen wie einander Zuhören: Die hervorragende, nirgends zu bloßem Virtuosentum verkommene Interaktion des Quartetts wird überall deutlich. Und man greift auch nicht zu hoch, wenn man anmerkt, dass hier der Jazz nun tatsächlich den Gang hinüber in die Domänen der zeitgenössischen man verzeihe! "E -Musik " endlich begonnen hat. Grenzeinrisse erscheinen plötzlich machbar und jedenfalls nie strapaziös oder exhibitionistisch, sondern überraschend, begeisternd, bedrückend, auch: anrührend . …."