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Bechersaal

Jazz & Braukultur? Wir finden, das passt hervorragend zusammen. Die meisten unserer Konzerte finden im Veranstaltungssaal der Brauerei Becher statt, der ältesten Brauereigaststätte Bayreuths. Die Tradition ist hier allgegenwärtig. Aber sie wird konsequent vermischt mit der Moderne, das erkennen die Besucher schon am ungewöhnlich gestalteten Eingangsbereich der Brauerei Becher. Die besondere Atmosphäre ist auch oben zu spüren, im Konzert-Saal, der Platz für 160 Besucher bietet. Er ist urgemütlich, ganz traditionell, Essen & Trinken inklusive. Hochgradig modern hingegen ist die Technik, die wir im Bechersaal installiert haben: Unsere Soundanlage wird auch von den bühnenerfahrenen internationalen Jazz-Top-Acts, die hier spielen, gerne gelobt.

Adresse:
St.-Nikolaus-Straße 25
95445, Bayreuth

Website:
www.becherbraeu.de/

Telefon:
0921 - 68993

Daniel Erdmann

© Dirk Bleiker

Daniel Erdmanns Velvet Revolution

Datum:

Fr. 02. Oktober 2020
um 20:30 Uhr

Location:

Bechersaal

Veranstalter:

Jazzforum Bayreuth e.V.

Besetzung:

Theo Ceccaldi (va & vl)
Daniel Erdmann (sax)
Jim Hart (vib)

Abendkasse:18,00 €
Vorverkauf:18,00 €
Ermäßigung:9,00 €
Mitglieder:1,00 € (Ticketkosten)

Der Vorverkauf zu diesem Konzert startet in Kürze. Derzeit arbeiten wir an einem richtliniengerechten Bestuhlungsplan, um Ihnen über okticket die Buchung zugewiesener Sitzplätze zu ermöglichen. Über den Start des Vorverkaufs informieren wir über unseren Newsletter sowie über unsere Facebook– und Instagram-Kanäle.

„Ich möchte nach etwas Neuem suchen“, sagte Daniel Erdmann 2016 der ZEIT, „wie es der Jazz schon immer gemacht hat. Aber mit dieser Band, mit diesem Sound versuche ich das auf eine sanfte Weise.” Velvet Revolution – Revolution aus Samt – ist für Erdmanns Trio damit der passende Name. Und Neues hat der Wolfsburger wirklich im Angebot: Intensive Musik, die gleichzeitig ruhig und lebendig klingt. Eine spannende, ungewöhnliche Besetzung aus Saxophon, Geige und glockigem Vibrafon. Ein internationales Team aus drei europäischen Ländern.

Jim Hart – Engländer und mehrfacher Gewinner des British Jazz Awards – experimentiert am Schlagzeug mit westafrikanischen Rhythmen. Der Franzose Theo Ceccaldi erweist sich als Teufelsgeiger, der den wilden Ritt über alle vier Saiten genauso beherrscht wie lange, melancholische Bögen. Erdmann selbst nutzt Ruppigkeit als Stilmittel: Mit seinem abgehackten Saxophon-Spiel erzeugt er eine intensive Dynamik, die tief unter die Haut geht.

Musikalisch ist Daniel Erdmann in Washington, Berlin und Paris geprägt worden, hat auch viel mit afrikanischen Kollegen gespielt. Aus diesem großen Erfahrungsschatz kann er heute schöpfen. Mit seiner Musik begeistert Erdmann Publikum wie Kritiker und hat mehrere Aufnahmen eingespielt. Konzertreisen führten ihn durch Europa, Asien und Amerika.

Bei uns in Bayreuth war der Saxophonist schon mit Aki Takase zu Gast. Jetzt kommt er mit Velvet Revolution und dem neuen Album „Won’t Put No Flag Out“. Alle Songs darauf hat Erdmann selbst geschrieben. Stilistisch reicht die Spanne vom Bach-Choral über Westafrika und europäische Kunstmusik bis zum Blues.

Die „samtene Revolution“ ist vielen noch aus dem Jahr 1989 ein Begriff: So nannten die Tschechen den gewaltfreien Übergang ihres Landes vom Sozialismus zur Demokratie. Politische Zitate wie dieses tauchen bei Erdmann immer wieder auf, in Bandnamen und Songtiteln. So fügt er seiner Musik eine zusätzliche Ebene hinzu.

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