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Podium im Gerberhaus

Adresse:
Gerberplatz 1
95444, Bayreuth, Deutschland

Chris Hirson Seta Tunes

Datum:

Sa. 19. Mai 2007
um 20:30 Uhr

Location:

Podium im Gerberhaus

Veranstalter:

Jazzforum Bayreuth e.V.

Chris Hirson ist einer der Leisen im Lande. Überlegt, bewusst geradlinig und offen für neues (JazzPodium).
Der New Yorker Sporansaxophonist lebt seit vielen Jahren in Deutschland, zunächst im süddeutschen Raum, seit einiger Zeit in Berlin. Bekannt wurde er zu Beginn der achtziger Jahre durch seine langjährige Zusammenarbeit mit dem gleichfalls in Deutschland lebenden amerikanischen Gitarristen Geoff Goodman, die u. a. auf Hirson/ Goodman (1989) und Human Lives (1997) dokumentiert ist. Zu dieser Duo Aktivität wurde parallel auch eine Quartett Linie der beiden Co-Leader entwickelt, aus der bis 2001 fünf Alben hervorgingen.

Charlie Mariano sagt über seine Musik: „ Die Vielfältigkeit der Klangfärbung dieser Musik, ist reinstes Hörvergnügen.“ Ende der achtziger kam die Zusammenarbeit mit Theater, Tanz-und Filmprojekte hinzu. Hirson’s Affinität für das kleine Format zeigt sich auch in seinem aktuellen Duo mit dem legendären Pianist Richie Beirach. In der weiteren Erkundung des „Art of the Duo“ nehmen die beiden Meister der modernen Komposition ihre Kunst des Experimentierens an die Grenzen von Harmonie, Form und Klangfärbung. Das Ergebnis ein geistreicher und gefühlvoller Dialog zwischen zwei Meister der Interaktion auf kleinstem Raum.

Hirson liebt das Duo Format beschränkt sich jedoch nicht darauf was neben diversen Quartetten in den letzten Jahren auch sein jüngstes Projekt „SETA TUNES“ mit der jungen Sängerin Mithila Motaleb, dem wohlbekannten Pianist Carsten Daerr, Oliver Potratz am Kontrabass und Sebastian Merk am Schlagzeug belegt.

Mit „SETA TUNES“ gelingt es Chris Hirson fünf außergewöhnliche Musiker zusammenzubringen, ihre musikalischen Einflüsse und Ausdrucksformen einzufangen, zu vereinen und ein spannendes Zusammenspiel zu etablieren. Hirson schafft ein bewegtes Bild durch das Verschmelzen seines persönlichen kompositorischen Stils mit verschiedenen Stimmungen und Färbungen- vergleichbar mit ‚story telling at its best“. Themen werden vorgestellt variiert und wieder aufgelöst. Das Ergebnis ist ein musikalisches Schauspiel, reich an Nuancen, Bewegung und Ausdruckskraft.

"Chris Hirson beherrscht alle Spieltechniken und viele, auch seltsame Arten der Klangerzeugung mit seinem Instrument. Seine Musik ist von großem ästhetischen Reiz nur ist es nicht leicht zu rubrizieren. Manches ist einwandfrei Jazz und hat sogar klassische Züge. Anderes ist allgemeine improvisatorische Musik…
Es ist eine ungemein intelligente und sehr musikalische Musik"
-Die Zeit

"Hirson’s Saxophon fasziniert durch vielfältigste Intonation. Durch einen überwältigenden Reichtum an Färbung, durch feinste Nuancierung, fast zerbrechlich wirkende Töne, durch sorgfältig durchdachte Melodieführung"
-Jazz Podium

"Hirson ist während des gesamten Konzerts ein ereignis für sich: Krümmt sich hinein in die episch ausladenden Stücke, hält einzelne Töne Ewigkeiten lang, spielt komplizierte Soli und freut sich hinterher wie ein Schneekönig über seine Streiche"
– Süddeutsche Zeitung