Bayreuther Jazz-November 2015

Bayreuther Jazz-November 2015

Im Vereinigten Königreich fährt man auf der linken Straßenseite, man pfeift auf den Euro und isst zum Frühstück gern fette Würstchen. Kurz: Die Briten sind einfach anders als die Kontinentaleuropäer – etwas durchgeknallter, selbstbewusster, auch entspannter. Und weil wir genau das an den Briten so lieben, stellen wir den Jazz-November 2015 unter das Motto BritJAZZ!

Denn, of course, auch der Jazz klingt auf der Insel etwas anders als auf dem Festland: Berührungsängste oder Exklusivitätsansprüche gibt es hier nicht, nein, britischer Jazz zeichnet sich durch jede Menge Lockerheit, Humor, Entertainment und nicht zuletzt auch durch eine Abkehr von kontinentalen Konventionen aus.

Ladies and Gentlemen, der Jazz-November 2015: Britischer Jazz vom Feinsten mit dem Neil Cowley Trio, Alexander Stewart, Get The Blessing, den Sons of Kemet und – aus dem schönen Wien – Month of Sundays (die sind so entspannt wie die Briten). Und für alle kleinen Jazz-Fans gibt es im Jazz-November 2015 erstmals ein eigenes Jazz-Konzert: Prof. Al Coda und die Jazzganoven mit ihrem Programm „Wer hat den Swing geklaut?“.

Jazz-November 2015: Jetzt wird’s britisch

Das Neil Cowley Trio beschreibt man wohl am besten mit besonders aktiven Adjektiven wie rebellisch und rockig, bei all dem aber immer wunderbar jazzig. Achtung: Neil Cowley, der Namensgeber und Pianist des Trios, ist der Sohn eines Komikers und hat von seinem Vater so einiges an Entertainer-Qualitäten geerbt.

Neil Cowley Trio

Alexander Stewart aus Manchester wurde bereits als Jazz-Pop-Sensation bezeichnet. Ganz zu Recht, wie wir meinen, schließlich erinnert der smarte Bursche mit der reifen Stimme an den jungen Frank Sinatra. Mit elegantem Swing und klassischen Crooner-Balladen spannt Alexander einen Bogen von zeitlosen Jazz-Standards zu den Pop-Hits der Gegenwart.

Alexander Stewart  Präsentiert durch: Raiffeisenbank Emtmannsberg

Der Jazz-Nachmittag für Kids ab vier Jahren hat zugegebenermaßen nicht direkt etwas mit dem Motto BritJAZZ zu tun: Prof. Al Coda und die Jazzganoven reden, singen und swingen auf Deutsch. Es wird aber genauso originell zugehen wie im britischen Jazz. Denn der Truppe um Prof. Al Coda geht es darum, den Spaß am Jazz zu vermitteln. Ob groß, ob klein, das ganze Publikum wird ausdrücklich zum Mitmachen, Mitsingen, Mitklatschen und Mitrasseln aufgerufen (das heißt: gerne auch Rasseln mitbringen).

Prof. Al Coda und die Jazzganoven

Die Sons of Kemet sind schlicht und einfach eine Wahnsinnsband. Zwei Schlagzeuger (!), eine Tuba und ein Bandleader, der wahlweise Klarinette oder Saxophon spielt. Besondere Ehre: In Bayreuth stellen die „Sons“ ihre neue CD vor – direkt nach der Erstpräsentation am Vorabend in London.

Sons of Kemet

Month of Sundays kommen nicht aus Britannien, sondern aus Wien. Und rein musikalisch gesehen auch ein bisschen aus Island, könnte man behaupten. Wer sich schon einmal näher mit isländischer Musik abseits von Björk beschäftigt hat, wird schnell Parallelen erkennen zwischen Month auf Sundays, Sigur Rós und Amiina. Aber auch Unterschiede: Denn Month of Sundays verzichten komplett auf die in Island so populären Streicher und erreichen ihren musikalischen Fluss stattdessen allein mit Horn, Saxophon, Gitarre und Drums. Ungewöhnlich! Das kommt uns doch schon wieder ziemlich britisch vor, oder?!

Month of Sundays

Kein Wunder, dass Get The Blessing (GTB) als eine der interessantesten und nonkonformistischsten Jazz-Formationen Englands bezeichnet werden: Bassist Jim Barr und Drummer Clive Deamer stammen aus Bristol und wirbelten in den Neunzigern mit der legendären Trip-Hop-Band Portishead die Pop-Welt auf. Und heute? Heute wirbeln sie mit ihren GTB-Bandmitgliedern megaerfolgreich die Jazz-Welt auf (schon fürs erste Album gab es 2008 den BBC Jazz Award).

Kunden der Sparkasse Bayreuth erhalten beim Konzert von Get The Blessing ermäßigten Eintritt.

Get The Blessing

Der Jazz-November 2015 mit dem Neil Cowley Trio, Alexander Stewart, Get The Blessing, den Sons of Kemet, Month of Sundays und – für Kids ab vier Jahren – Prof. Al Coda und den Jazzganoven.

Der Veranstaltungsort: Richard-Wagner-Saal

So wenig „Richard-Wagner-Saal“ nach britischem Jazz klingt, so perfekt geeignet für unseren Jazz-November ist er doch. Angegliedert an die Bayreuther Musikschule in der Brandenburger Straße 15 gibt der Richard-Wagner-Saal 200 Besuchern Platz bei bester Akustik. Wirklich ungestörter Musikgenuss in ungezwungener Atmosphäre: Das erwartet Sie dieses Jahr im Jazz-November im Richard-Wagner-Saal.

Rundum gut versorgt

Mahl & ZeitViele sagen, Jazz sei anstrengend. Erstens stimmt das gar nicht. Und zweitens kommt es auf die richtige Stärkung an!

Deswegen haben wir die Genuss-Experten von Mahl & Zeit gebeten, für Ihr leibliches Wohl zu sorgen. Stephanie Münch und ihr Team verpflegen Sie mit leckeren Snacks, guten Weinen & Prosecco, Bierspezialitäten und natürlich mit alkoholfreien Getränken. So wird der Jazz-November ein voller Genuss, rundum.

 

Anfahrt und Parkplätze

Im Umfeld der Musikschule Bayreuth kann der normale öffentliche Parkraum genutzt werden. Zusätzlich steht den Besuchern des Bayreuther Jazz-November während der Konzerte der Parkplatz des Landratsamtes Bayreuth (Markgrafenallee 5) und der Parkplatz der Kassenärztlichen Vereinigung Bayern, Bezirksstelle Oberfranken (Brandenburger Str. 4), zur Verfügung.

Wir danken beiden Institutionen, dass man uns diese Möglichkeit so schnell und unkompliziert eingeräumt hat.

 

Partner des Bayreuther Jazz-November 2015