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Becher-Saal

Jazz & Braukultur? Wir finden, das passt hervorragend zusammen. Die meisten unserer Konzerte finden im Veranstaltungssaal der Brauerei Becher statt, der ältesten Brauereigaststätte Bayreuths. Die Tradition ist hier allgegenwärtig. Aber sie wird konsequent vermischt mit der Moderne, das erkennen die Besucher schon am ungewöhnlich gestalteten Eingangsbereich der Brauerei Becher. Die besondere Atmosphäre ist auch oben zu spüren, im Konzert-Saal, der Platz für 160 Besucher bietet. Er ist urgemütlich, ganz traditionell, Essen & Trinken inklusive. Hochgradig modern hingegen ist die Technik, die wir im Becher-Saal installiert haben: Unsere Soundanlage wird auch von den bühnenerfahrenen internationalen Jazz-Top-Acts, die hier spielen, gerne gelobt.

Adresse:
St.-Nikolaus-Straße 25
95445, Bayreuth

Website:
www.becherbraeu.de/

Telefon:
0921 - 68993

NE-Marie-Seferian-Quartett


Diese Veranstaltung liegt in der Vergangenheit.

Marie Séférian Quartett

Datum:

Sa. 30. Januar 2016
um 20:30 Uhr

Location:

Becher-Saal

Veranstalter:

Jazzforum Bayreuth e.V.

Besetzung:

Marie Séférian - v
David Helbock - p
Tim Kleinsorge - b
Javier Reyes - dr

Karten für Mitglieder mit freiem Eintritt bitte reservieren unter karten(at)jazz-bayreuth.de.
Wer noch nie etwas vom Marie Séférian Quartett gehört hat, der sollte sich gleich im Anschluss an die Lektüre dieses knappen Einführungstextes das untenstehende Video zum Musikstück „La Princesse de Ferraille – Die Schrottprinzessin“ anschauen. Visuell eine liebevoll zusammengestellte Mischung aus Puppentrick, Farbkasten- und Knetmasse-Animation, drückt das Video in Verbindung mit der Musik nahezu perfekt aus, worum es der Jazzsängerin Marie Séférian grundsätzlich geht: um die Auflösung von unsinnigen Grenzen und um die Verschmelzung sinnlicher Kunstformen.

In den französischsprachigen Texten des Marie Séférian Quartetts geht es zumeist um „kleine Mädchen in großen Schlössern, um Großvaters Weisheit und um die Melancholie am Morgen“, wie es auf Marie Séférians Website poetisch heißt. Die Jazz-Sängerin mit dem schönen Namen wurde 1984 in Münster als Tochter einer deutschen Pianistin und eines französischen Chansoniers libanesischer Herkunft geboren. Schon mit drei Jahren wollte sie unbedingt die erste Geige spielen und erhielt fortan Violinstunden auf dem ersten eigenen Instrument. Später kamen Klavierstunden und Gesangsunterricht hinzu. Wieder später, 2004, studierte Marie Séférian Jazzgesang in Enschede und ab 2006 in Berlin, wo sie die Mitmusiker ihres heutigen Quartetts kennenlernte.

2010 nahmen Carsten Daerr am Klavier, Tim Kleinsorge am Bass und Javier Reyes an den Drums mit Marie Séférian dann das erste Album auf: „Liban“. Noch im selben Jahr folgte auf Einladung des Goethe-Instituts eine Tour durch den Libanon. Schon ein Jahr zuvor, 2009, hatte das Quartett in Berlin den Jazz & Blues Award gewonnen. Und das, obwohl die vier den Jazz doch eher mit Chanson mixen!

Und gelegentlich auch mit orientalischen Klängen: „Mille Nuits“ heißt das neue Album. Märchen in Versform gibt es darauf zu hören, erneut französischsprachig, bien sûr. Aber keine Sorge: Wer des Französischen nicht mächtig ist, muss am 30. Januar nicht zu Hause bleiben, der wird einfach vom farbenreichen Klangteppich aus Gesang und Instrumenten in das Morgenland entführt…

 

 

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