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Jazz-November 2007:
David Murray Black Saint Quartett

  • Datum:Freitag, 09. November 2007
  • Ort:Das Zentrum
  • Zeit:00:00 Uhr

Der Meister des Saxophon- und Bassklarinettenspiels integriert Elemente und Techniken aus allen Stilrichtungen des Jazz – Vibrato, Subtone aus dem Swing, Phrasierung aus Blues, Funk, Hard-Bop und freieren Stilrichtungen. Besonders auffällig ist die meisterhafte und sehr kontrollierte Verwendung von Obertonreihen, die weit über den „normalen“ Tonumfang des Tenorsaxophons und der Bassklarinette hinausreichen.

Der Grammygewinner jammte u. a. mit Cecil Taylor, Anthony Braxton und Lester Bowie. Mit Julius Hemphill, Oliver Lake und Hamiet Bluiett gründete er das bis heute bestehende World Saxophone Quartet. Mit „Ming“ legte er 1981 eine bahnbrechende Oktett-Aufnahme vor, an der Musiker wie Henry Threadgill und Steve McCall mitwirkten.

1991 erhielt David Murray den hochdotierten dänischen Jazzpar-Preis.
Die intensive Auseinandersetzung mit der Jazztradition ist ein wesentlicher Aspekt in David Murrays Arbeit. Trotz seiner Erfahrungen im Avantgarde Bereich ist der wichtigste Einfluss für Murray der Ellington Saxophonist Paul Gonsalves.

David Murray (sax)
Hamid Drake (dr)
Jaribu Shahid (b)
Lafayette Gilchrist (p)